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27 wahre Europäer

Im Rahmen der 50.-jährigen EU-Jubileumsfeier in Berlin im März 2007 wurde Martin in das EU-Panorama der „27 wahren Europäer“ als der Slowakei-Europäer ausgewählt.

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Vom 22. März bis Ende Juni 2007, dem Abschluss der deutschen Ratspräsidentschaft, kann das EU-Panorama „27 wahre Europäer“ auf dem Bürgerforum vor dem Paul-Löbe-Haus - gegenüber dem Bundeskanzleramt – besichtigt werden. Das EU-Panorama vermittelt auf der Außenseite die Entwicklung der Europäischen Union (EU) durch historische und aktuelle Zitate von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Im Innenraum geben die Porträts und Lebensläufe von 27 Europäerinnen und Europäern aus allen EU-Mitgliedsstaaten der politischen Union ein Gesicht.

27 true europeans

Tourismus als Chance: Slowakischer Jungunternehmer führt durch seine Heimat

Martin SlobodaMenschen aus anderen Ländern Europas seine Heimat zu zeigen, war schon immer die Leidenschaft von Martin Sloboda. Nun hat er diese Liebe zum Beruf gemacht und eine Tourismusfirma gegründet.

Martin SlobodaDer am 14. März 1974 geborene Martin Sloboda versteht es, Menschen für seine Heimatstadt und sein Heimatland zu begeistern. Angefangen hat es mit einem Nebenjob als Stadtführer während seines Anglistik- und Germanistik-Studiums. Doch schnell hat der dynamische junge Mann erkannt, dass Bratislava und die Slowakei als Tourismusziel viel entschlossener präsentiert werden müssen, um in Europa wahrgenommen zu werden. Und so verband er seine Kontaktfreudigkeit und sprachliche Gewandtheit mit seiner Leidenschaft zu fotografieren und seinem organisatorischen Talent.
Inzwischen hat sich der modebewusst-sportlich gekleidete Jungunternehmer (geb. 14.03.1974) mit seiner kleinen Firma MS Agency bereits bestens etabliert. "Ich stelle anderen Europäern die Slowakei vor", fasst
er seine Tätigkeit zusammen und erklärt: "Konkret ist meine Firma zugleich ein Verlag für Reise- und Stadtführer sowie eine Reisebegleitungs- und Eventagentur."
Tatsächlich bietet Martin Sloboda mit seiner Firma von Bildpostkarten über handliche Stadt- und Reiseführer bis hin zur Organisation von Firmen-Events alles an, was Besuchern die Slowakei näher bringen kann. Obwohl er längst die erste Adresse für die Botschaften Deutschlands und anderer Länder ist, wenn es darum geht, Präsidenten, Regierungschefs und andere Staatsgäste durch das Land und seine Hauptstadt zu begleiten, findet er noch immer Zeit, die meisten Fotos seiner Slowakei-Bücher selbst zu machen.
Dass er immer wieder auch Journalisten durch seine Heimatstadt und sein Heimatland führt, hat ihm bereits eine gewisse mediale Prominenz verschafft: Nach einem deutschen TV-Porträt kamen der Reihe nach Touristen in die Slowakei, die ausdrücklich wünschten, "von dem sympathischen jungen Mann
aus dem Fernsehfilm" geführt zu werden.
Im Gespräch zeigt der 33-Jährige, der unter anderem fließend Deutsch und Englisch spricht, immer wieder eine mitreißende Euphorie, wenn es um seine Pläne und Absichten geht. Die Öffnung Europas sieht er als riesige Chance: "Für mich sind die Grenzen praktisch verschwunden, ich kann mit dem Personalausweis überall hin fahren", sagt er und erinnert daran, dass in seiner Jugend noch der "Eiserne Vorhang" zwischen Ost und West direkt an der Stadtgrenze Bratislavas verlief.
Seine Arbeit als Tourismusunternehmer ist erst durch die Öffnung der Grenzen und das Zusammenwachsen Europas überhaupt möglich geworden: "Auch die Reisezeiten sind jetzt viel kürzer:
Die reale Entfernung ist zwar gleich groß geblieben, aber es wird leichter, einfacher und schneller, Grenzen zu überschreiten", betont Martin Sloboda, und man merkt ihm an, dass er sich über diese neue Freiheit ehrlich freut.


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